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Belgien: MWSt für Online-Glücksspiel fällt

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Die umstrittene Besteuerung von Online-Glücksspielen in Belgien ist gefallen. Dadurch wird das Land wieder interessanter für Anbieter.

Am 1. August 2016 wurde eine Gesetzesänderung beschlossen, nachdem die Mehrwertsteuerbefreiung für Online-Glücksspiele mit Lizenz in Belgien gekippt wurde. Dadurch sahen sich Betreiber plötzlich einer zusätzlichen Steuer von 21 Prozent gegenüber. Diese umstrittene Regelung ist nun gefallen.

Das belgische Verfassungsgericht hob das Gesetz auf und sorgt damit für Chancengleichheit auf dem belgischen Markt. Die massive Besteuerung benachteiligte vor allem lizensierte Betreiber, die sich seit 2016 einem drastischen Kostenanstieg gegenübersahen. Profitieren konnten von der Regelung vor allem nicht lizensierte Betreiber und Lotterien. Letztere blieben nämlich weiterhin von der Mehrwertsteuer ausgenommen, was zu einer Verzerrung des Marktes führte. Diese Meinung vertrat neben den Betroffenen selbst auch die wallonische Regierung.

Die Entscheidung des Verfassungsgerichts, die Mehrwertsteuerbefreiung wieder einzuführen, wurde von Glücksspielbetreibern sehr begrüßt. Durch diesen Schritt wird Belgien als Standort wieder interessanter für seriöse Anbieter.

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